Bei der einbrechenden Dunkelheit wird auf dem Burghof auf Schloss Stefling ein Feuer entfacht und schaurige Sphärenklänge kündigen den „Hexensabbat“ an. Johann der einfältige Burgknecht warnt alle vor dieser unheimlichen Losnacht. Umsonst - die Hexen stürmen den Platz. Die Oberhexe Luzisat ruft zum Hexensabbat auf, der mit einem grauslichen Hexenschwur endet.
Von den Hexen bereits arglistig erwartet, erscheinen zwei wandernde Fratres, welche die Burgherrin um Speis und Nachtlager bitten. Sie geben sich als Exorzisten aus und wollen als Dank für Speis, Trank und etliche Gulden die Steflinger Hexen bannen, wozu die Burgherrin natürlich gerne Erlaubnis erteilt.
Der Burgknecht warnt die Fratres zwar vor den möglichen schlimmen Folgen, aber die Brüder hören nicht auf ihn.

Es gelingt ihnen nun tatsächlich, die Hexen mit Zaubersprüchen auf den Burghof zu bannen. Die Fratres wollen ihre „Späßchen“ mit ihnen treiben. Doch derweil beginnt die Geisterstunde – die Hexen sind frei, fallen über die Fratres her und malträtieren die Brüder, dass sie beinahe zu Tode kommen.

Bei stockfinsterer Nacht machen sich die Wanderer auf dem Geisterweg zur 2,5 km entfernten Burg Stockenfels.